Schleim der Worte

Mittwoch, Juni 02, 2004

Ein Gedicht

"Also Deine Schweinshaxen:
- Ein Gedicht !"

j(ö)rn bielewski



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Mehr zum Thema

Re-Lig-IO

Der Christ
Wahr Heid.

Die Tugend
WAR Not.

Taurus
War -zen.

Plus war
Real.

Twix
Raider.

Was ich
auch Tao.

Ob bud
dah war.

Der Lama
den Blinden über die Strasse führt

Oder seine Sünden
Beyreuth.

Ein Tauber macht noch
keinen Sommer.

Glaube nicht,
was ich säe,

das werd ich auch
ernten.

Den Dank
bekommen

Immer die
dümmsten Bauern.

(c) Jörn Bielewski

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Dienstag, Juni 01, 2004

Der Welten Lauf

Die Sonne geht auf,
die Sonne geht unter.
Das ist der Welten Lauf:
Mitunter. Mitunter.

Die Hose geht auf,
Die Hose geht runter.
Das ist der Liebe Lauf:
Mitunter. Mitunter.

Der Mond geht auf,
der Teig geht auf,
das Spiel geht auf,
die Tür geht auf,
der Drüber geht drunter,
der Hund geht drauf,
die Katze stöhnt drunter,
die Blätter werden bunter,
Kinta hiess Kunte...

Das ist der Welten Lauf:
Mitunter.
Mitunter.

(c) Jörn Bielewski

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Nicht mein Tag

Wisst Ihr,
das ist heute nicht mein Tag:

Heute Morgen rief mich meine Freundin an
und erzähle mir, dass sie schwanger sei.

'Was um 8 Uhr morgens?'
erwiederte ich ungläubig.

'Aber Du bist nicht der Vater!'
schrie sie.

'Mach was Du willst', stöhnte ich.

Sie legte auf und ich war sehr verwirrt:

Ich wusste gar nicht,
dass ich jemals eine Freundin hatte.

(c) Jörn Bielewski

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Paar Adé (Beispiel)

Sie wartete schon eine ganz kleine
LANGEWEILE überkam sie.
Es war geplant von ihm:
Frauen muß man warten lassen,
sie sich abhängig machen.

KONTROLLE:
Bitte die Fahrkarten zum GLÜCK
kam jemand und wehte durch ihr Haar.
Weil das Fenster geöffnet war -
Es wehte der Fahrtwind hinein, hindurch.
Sie sog ihn sehnsüchtig.

Mittlerweile saßen sie im Zug der Zeit.
Ihr gegenüber.
Er.
Auf ihrem Mutterschoß.
Was wollte er ?
Wo waren die Vorsätze, Nachsätze ?
Er spielte wieder.
Er gab noch nicht auf.
Sie dachte:
Immerhin (er) war (er) gekommen.

Jetzt - auf Sichtnähe -
hatte sie die besseren Waffen
IN der Hand
hielt sie sein Bild.
Er lächelte ihr zu
LINKISCH.

Oh er konnte nicht spielen.
Er verriet sich durch seine Sehnsucht.
Er hätte sie zwar warten lassen können.
Aber nur sie.
Er wußte niemand anderen,
der auf ihn hätte warten wollen.
Ohne solche funktioniert nicht
dieses Spiel.

Ohne sie zu sehen,
hätte er noch widerstehen können,
aber er hatte sie da auch nicht von innen
GESEHEN hatte er gar nichts,
AUßER dem,
was er meinte zu tun,
war er ziemlich unwissend.

Er machte sich viel zu viele Gedanken.
Wer nicht denkt, muß auch nicht
LEIDEN konnte er sich nicht besonders.

Das schrieb er auch immer
AN SICH glaubte er nicht
an diese AnekTOTEN über
SIE nachzudenken
war dieser
ZWANG still zu
HALLTEN seine Worte,
seine Worte
wieder...

Sie sah ihm dabei
lächelnd über die Schulter,
an der sie sich nicht ausweinen konnte.
Das war ihre Art,
ihm zu zeigen,
seine NETTigkeit,
seine un
SCHULDIGE Hoffnung auf
Dinge, die sie nicht
VERSTAND hatte er,
sie auch.

So gut malen kann er nicht,
so gut schreiben,
blasen schon gar nicht.
Ich empfinde nichts
DAFÜR, dachte sie.
Aber wenn er das braucht.
Und das ewige Italien.

Was gibt sie mir
überhaupt, fragte er sich...

...während er die Seite wendete
HOLTE sie ihn zurück.
Er hätte sich aufgegeben:
"Frauen hemmen die Kreativität"
(so HORNY),
und ich
BLIND wie ich bin,
GLAUBE es
besser zu WISSEN!

Was habe ich denn schon getan ?
Nur sie im KOPF,
Hilft mir Verantwortung
zu (er)tragen,
noch ein wenig normales Leben
zu SPIELEN,
mich nicht
ganz hinzuGEBEN.

Aber genau das ist es,
was mich HEMMT
und Kragen kosten wird.
WENN das so weit
ER geht,
wird noch nach innen zusammenfallen...

OH wie sich ALLes gleicht:
Die Wissenden und die UNwissenden!
OH wie es strömt,
wie plötzlich alles aus mir
heraus - S - p - R - u - D - e - L - t ,
wie sehr sie mich verklemmt hatte,
und dabei fand ich sie gar nicht
SO schön.

Nur die HOFFNUNG
auf eine wichtige
ERFAHRUNG:
Da verliebt er sich doch glatt wieder.

"NEIN
tschüß, dann eben
DU nicht, vielleicht wirst Du es BEREUEN",
hätte er sagen sollen und
kühl dazu lächeln,
wie das EIS,
das durch ihre Finger
RINNT in der Sonne,
die sie IS(Z)T.
Erdbeereis.
Das er gekauft hat.

Er macht ihr Geschenke.
Er sieht sie gern lächeln.
Aber wer ist das WERT ?
Als Gegenleistung eine
BRIGITTE monatlich.
ABO auf ZEIT
des ständigen Wiedersehens.

Er hatte sie in der
HAND hielt er die fauligen Gedanken
des GESTERN
hätte er sie an die Hand
kriegen können,
hätte sie das fühlen
LASSEN
KÖNNEN
WOLLEN

Er hätte

Es gibt nicht nur die
EINE dafür,
Er wird diese Erfahrung machen!

Sie steigt aus dem Zug,
winkt mit ihrem Lächeln.
Er bekniet sie.
Sie ist so warm.

Dann wurde er kreativ,
ALLS er das Gefühl hatte
SIE würde,
ER würde,
SIE,
IHN,

VERLASSEN und einsam beweint er diese

Seiten

(c) Jörn Bielewski

Welt 2

Gehirne Wäsche Scham Bein Lachen
Locken Schokoladenzigarette
Schokoflocken Harfe Spieler
Darm Bahn Tram Schlamm
Wohnzimmer Telefon Ring
Schongang Buntfernseher Gehirne

(c) Jörn Bielewski

Oktober

17ter Oktober, 3.00 Uhr nachts:
Der Intercity von Ost nach West lights
Gleichzeitig zwei Paradiesäpfel Adams
Eine Venus, Damokles Schwert
Pflaum Luna Dárque Darnieder
Andererseits Tarnung -
immer die Unschuld
schreckliche Farbkombinationen
Keine Be-Euterung jetzt bitte
Ratta tatta tatta
17ter Oktober, 3.30 Uhr

(c) Jörn Bielewski

Welt

Zeitweise bietet die Welt nicht so Sehenswertes
Ein Kind mit einer Laserkanone, ein Mann rennt davon
Das zeugt nicht gerade von Praepotenz oder Hybris

Menschen und ihr Schicksal
Studium neben dem Beruf
Naturvita - Euter - Emer
Bahndamm - Bohnensuppe - Blähungen

"Ich werde dieses kleine Mädchen kriegen..."
Kinder als Opfer von Gewalt
Der Traum Alp
Welches Kondom schützt vor Gewalt ?
Das grüne! - Ein Schrei aus dem Off - Regen

Rip - offchen
Der Topf kommt
doch nicht
bis auf
die
Erde

(c) Jörn Bielewski

November meines Herzens

Im November meines Herzens überkam mich ein süßer Schimmer nahender Ewigkeit. Ich packte meine sieben Lachen und die sentimentale Sehnsucht meines ernstverzerrten Alters, und zog ein in die schweißgetränkte Finalrunde meines endenden Wettlaufes. Noch einmal durchlief ich den von Sterilität durchfluteteten Kachelkäfig meiner Geburt, rannte zum normgeferchten DIN-Palast meiner Zeuger und Erzeuger tiefster Ahnungen über das Vorhandenseien eines Denkapparates im Verborgenen eines meiner Enden, an dem ich Stoffe verschiedenster Art aufzunehmen bereit zu sein hatte. An diesem Ort verweilte ich einen Augenblick, die Schranken meiner damaligen Erkenntnislosigkeit aufbauend. Von tiefster Freude über den Gewinn meines Geistes gezogen und dessen Fortschreiten nachvollziehend, überkam mich plötzlich der Zwang tieferen Versinkens in den Morast meines Weges. Mir war es, als spürte ich den Trieb meines Gefühles, zur Scheide des greifbaren, fühlbaren Bodens und der aufgelösten Sinnlichkeit der verwehenden Lüfte zu gelangen. Während ich diesem Zustand näherrückend vorandrängte, überkam mich ein Gefühl zehrender Einsamkeit, das mich auch dann nicht verließ, als ich der Begegnung meiner ersten 'Liebe' entgegen wühlte. Da erkannte ich plötzlich die Schranken im Inneren meines Herzens, die so sehr den anderen glichen, daß ich erschrocken über die Unvorhersehbarkeit meiner Einsicht, nach der ich ach so lange gesucht zu haben schien, tief gerührt in der Stille der nicht denkbaren Zeiten versank. Ich spürte das Anwachsen meines Gehirnes im Rausch diese Erkennens, und fühlte erst spät, sehr spät, daß mein Herz, verursacht durch denselben Rausch, grausam zusammenschrumpfte, ja inzwischen war es fast im Begriff, sich aufzulösen. Da erst begriff ich, nein ich fühlte, Daß ich die erdrückenden Schranken meiner Einsichten, die niemals vollstaändig seien konnten, zerstören mußte, um die Pole meines Handelns vor dem Zerbersten und der Auflösung zu bewahren. Mitlerweile war mein Scheitel fast an dem Punkt meiner erkennenden Gegenwart angelangt. Doch ich streubte mich dagegen, kämpfte gegen das Erreichen des Punktes, den vor Kurzem als Ziel und Erfüllung meines Laufes, zu überschreiten ich mir sehnlichst herbeigewünscht hatte. So sehr ich mich auch bemühte, der Erfüllung meines Laufes zu entgehen, konnte ich doch nicht verhindern, daß mich das Ziel erreichte. Schon war ich bereit, mich der Unausweichlichkeit meiner Endigung hinzugeben, und sah meine Pole in der Unlösbarkeit meiner Bestimmung versinken. Da bemerkte ich, daß ich dem Ziel längst vorausgeeilt war und nun in flüssig festem Gas schwimmend, der Unendlichkeit entgegenrennend schwebte. Und ich vergaß all mein Erkennen im Januar meines Herzens.

(c) Jörn Bielewski, 26.3.88

Panische Unschuld

panische Unschuld
verzerrt zur Fratze

Schweiß wühlende Achseln
ächtzende Gedärme

platte Sohlen
walken in der Angst

Uhrenschwindel
in getäuschter Gleichgängigkeit

im Lügenspiegel
Maskenparade

zitternd der Wahrheit entgegen
und doch immer weiter
gegen minus unendlich

Wirklichkeit presst ihre Formen
Sammlung gedunsener Preisbewußtseien

Schreie
Ängste

Unterdrücktes trieft nach Innen
bis zum Überlauf zu Dir selbst

Schuld bleibt Dir allein vorbehalten
und doch scheint die Ohnmacht erträglicher
bis hin zur Selbstaufgabe

(c) Jörn Bielewski, 23.3.88

Tot geglaubt

Alles hätte so schön werden können im Wind.
Mineralwasser quellen aus seiner Hand.
Das zersplitterte Glas zerschneidet ihn, gleichgültig wie er ist.

Es reizt ihn nicht. Nein, Schmerzen nicht und Freude nicht.
Es könnte sein, daß er bereits tot ist, könnte man meinen,
wie er das selbst manchmal glaubt.

Just in diesen Momenten aber, da er glaubt, weiß er, daß dieser Glaube Trug ist,
weil Tote nicht glauben.

Er setzt sich auf seinen Rasen, Seerosen rasen.
Er versinkt ein wenig darin - nicht weiter tragisch.
Er lächelt, als seine Hand ihm bis zum Wasser reicht.
Sein Lächeln versinkt.
Seine Ohren sausen.

Zum Glück trägt er eine Sonnenbrille.
Dann blendet das Wasser nicht so.
Seine Locken saugen es schwammartig auf:
Das wäre beinahe schiefgegangen, er hätte sie vorher entfernen sollen.

Doch seine nun rot sprudelnde Hand hat ihn gerettet.
Er ertrinkt in seinem eigenen Blut.
Und fast wäre es ihm gelungen, in dem Moment in dem er starb,
zu glauben, daß er es täte.

So aber war er schon tot und Tote glauben nichts.

(c) Jörn Bielewski

Wir alle

schon wieder ärgern wir uns zu tode die ganze zeit vertan worte gesucht verhärteterweise was soll das wie du kommst gegangen keine phrasen bitte keinerlei einerlei ei. leiter

Die gebärfreudige krankenschwester ERIKA (Künstlername, 51) wurde zur Abteilungsei.leiterin einer schweizer Chemiefirma gekürt. Wie sich später herausstellte handelte es sich dabei um die Abteilung zur Erforschung der Pille für den Mann.

In extremen Situationen sind Menschen zu außergewöhnlichen Leistungen fähig. So zum Beispiel der 37 jährige Walter K., der es schaffte, eine offene Wunde mehr als 23 Stunden abzudrücken. Der eintreffende Notarzt konnte nur noch den Tod zweier männlicher Personen feststellen.

Schock bedeutet Bewußtlosigkeitsgefahr.

Aus Dankbarkeit für's Händchenhalten gab die alte Dame der Rettungssanitäterin eine Tafel Nußschokolade im Krankenhaus, woraufhin diese in Richtung Notaufnahme rannte.

Zeitgleich schmiss sich Aurelio ca 5000 km entfernt in Neu-Mexiko eine Valium, um den Schock zu überwinden, den er bekam, als er erfuhr, daß er nicht mehr rauchen durfte.

Peter Stuyve, leitender Angestellter einer tabakverarbeitenden Firma, verliert währenddessen sein rechtes Bein bei einem Verkehrsunfall, mit dem Wagen seines Bruders Phillip, das die 85 jährige Rentnerin Maria Maisenbach bei einem Einkaufsbummel 3 Tage später und über 200 Meter vom Unfallort entfernt auf dem Balkon des 18 jährigen drogenabhängigen Martin Z. (arbeitslos) sichtet.

Als die Sanitäterin Monika Schreckbach (24), die Hand der alten Frau hielt, wunderte sie sich ein wenig über die dauerhafte Kälte, die ihr innewohnte. Nachdem sie keinen Puls feststellen konnte, fiel ihr schließlich auf, daß es sich um ein Amputat handelte.

Die Nußschokolade gerann just in diesem Moment und wurde durch krampfartige Bewegungen ihres Magens auf den frisch gewachsten Boden befördert. Aurelio hatte ein Lächeln auf den Lippen, als man ihn drei Tage später neben einem halbvollen Aschenbecher fand.

Martin Z. wird später zu Protokoll geben: "Da is mir irgendwie schlecht geworden...Dat wah echt die Hährte!"

(c) Jörn Bielewski

???

Sitzt du wieder auf der hand ?
Löst sich wieder dein verstand ?
Kramst du wieder in gedanken ?
Trinkst du wieder ohne schranken ?
Lachst du wieder dir ins fäustchen ?
Spürst Du wieder Deinen Nacken zucken ?
Siehst Du wieder Deine Augen quellen ?
Stöhnst Du wieder ohnmachtsnahe ?
Stellt sich wieder Dir Dein Nackenhaar ?
Strömt es wieder durch Dein Adernnetz ?
Suchst Du wieder ihre Liebe zu ergreifen ?
Liebst Du wieder ewig nur die Eine ?

(?) Jörn Bielewski

Augenblick

Es gibt Augenblicke, wie eigene Welten.
Mit ihnen vergeht, stirbt, was aus dem Augenblick erstanden war.
Hoffnungen, Träume, wir beide.
Und danach ?
Alles Trug !
Wo ist er geblieben, der Augenblick ?
Dahin, dahin.

Jener Augenblick war so eine Welt.
Er war.
Doch im selben Moment, da jener Augenblick vergeht, entsteht eine neue Welt,
noch unwirklich und fremd.
Aber sie wird sich emporschwingen, zu einem Paradies
und im selben Moment, da der Höhepunkt dieser Welt erreicht ist,
wird sie sich zerstören und Platz schaffen
für neues Leben, neue Träume.

Die letzte Welt, die Du leben wirst,
das wirst Du selbst sein.
Der letzte Tod, den Du sterben wirst,
das wird Dein eigener sein.

Darauf weist alles,
dahin treibt alles in Dir,
dahin,
dahin.

(c) Jörn Bielewski

Endlich

Wir waren im Zug
zwang man uns
Dazu waren wir frei
wild und
entschlossen uns
der Menge an
sich selbst
Los gelöst
zu gehören

(c) Jörn Bielewski

Woher Wohin Warum?

Die nassen Socken müssen aus.
Ach war die Zeit doch schön, als ich noch ohne ging.

Die Welt ist Äther ohnegleichen,
und nochmal Äther ist ihr Spiegelbild.

Der Schnee ist rosa-neonfarben.
Die Wangen gelb, das Spiel verloren.

Und dann die Macht des machtlos seins.
Und keine Fragen, keine,
die nicht tausendfach gefragt.

Oh Du Beine,
oh Du arme.
Was willst Du noch von Dir ?
Es gibt keine Hölle, wohin ?

Sag, Du,
hörst Du mich noch im Regen träufeln ?
Siehst Du noch meine Lust ?
In der Hand, den Kopf.
Beine im Bauch,
rennst Du ameisengleich gegen Vulkane
aus kalter Lava,
die Dich verschüttet,
in Deinen Mutterschoß.

Schrei ruhig,
solltest Du gehört werden,
so können sie Dich doch nicht retten !

(c) Jörn Bielewski

Waschsalon

Wer möchte schon gerne in rosengebetteten Särgen das Lachen der Mutter verfluchend
den eigenen Willen schlagen wie Trompeten tausendfach ?

Wen empörte es nicht auf Dächern zu graben nach wilden Früchten scharrend
bis zum Grund des Kellermeisters neue Kleider grün und grau ?

Was wenn jemals eine Grube wäre sagen wir im Land des Lächelns ohne Schorf
des Esels Ohr zu lasten der eigenen Kaiserin ?

Und sieben säßen ?

Wem könnte dann noch ein kleines Nasenzucken zwischen die Beine fahrend
singen was das Zeug hergibt, das Lästermäuler sääten ?

Gar nicht ist der Waschsalon, wirlich nicht !

Beton brennt doch

Etwas, das keinen Namen hat, kann auch nix heißen.
Die reine Vernunft hat keine Haare.

Manche Lügen sind kürzer, als diese.
Diese kleinkarierten Kreise.

Drei Farben übereinander, reich an DDD
(auch wenn Schwarz doppelt vorkommt).

Diese kleinen Bilder lassen sich nicht verkaufen,
sind ja auch nur
Gott wie hab ich mich gefühlt.

Das sollte ja gar nicht so klar herauskommen,
muß Dir sagen, was ich von Dir will.
Was soll das Scheißen ?

Das Essen war ganz schön grün,
wer A tont, muß auch B tonen.
W E R A T O N I R R T M U S S A U C H B E T O N I R R E N !!!

(c) Jörn Bielewski

Perspektivlos

"Keine Perspektive", sagte der Kunstprofessor zu dem sich vorstellenden jungen Künstler, als dieser ihm sein skandalöses Hauptwerk vorlegte, und fuhr in dem ausichtslosen Bemühen fort, seinen Studenten die Verantwortung der Künste bewußt zu machen, die er auf die einfache Grundformel zu bringen pflegte: "Kunst muß der Hoffnung Ausdruck verleihen, daß es immer etwas Außergewöhnliches geben wird."

Shorts

Das Absolute - Wertvakuum. Flüßigkeitsaustausch


Ich Suchte - Ich Graste - Nur mein Harzte dabei.


Autos (griechisch) = Selbst Wir sind nur noch das, was wir fahren.


Das Prinzip der Langsamkeit bedeutet, die der selbst gestellten Aufgabe angemessene Zeit zuzuteilen.


'Es wird Zeit', sprach Gott und schuf den Teufel.


Das, was er erlebte, kam ihm vor wie der Tanz auf dem Seil der Realität.


Es waren die Worte, gebunden für Dinge, wie diese.


Was glaubst Du, was blindest Du Dir ein ?
Das ich krebsrot in Deinen Augen liege ?
Das ich Selbstschuß in Deinen Augen krebse ?
Ich schrei den Feuervogel !


Im Namen des Verrates, des Hohnes und des heiligen Geizes.
Im Namen des Adlers, des Bisons und der heiligen Geiß.


Zu sagen: "Das hat Methode !", ohne zu wissen, was "Das" eigentlich ist,
auch das hat Methode !


Er hielt seine West strong in der Hand.
Sollte er das für die wenigen tun, die sich an diese Marke erinnern, oder selbst-vergessen...


(DAS) NICHTS TÖTET !


"Du Dieb", schrie der Ladenbesitzer dem Mann hinterher und schrieb sich hastig jedes der listigen Worte auf, mit denen der Mann ihn blind gemacht hatte.


Es war einmal ein Mann, der fragte sich und fragte und fragte ohne Antwort.
Er fragte sich - ja was eigentlich ? (Was eigentlich ? ... Was ?)


Manchmal möchte ich Sätze nicht zu Ende.


Manche Leute fragen immer ! - Was ? - Eben !


Manchmal vergesse ich mich ! Wen ?


Sabbern Geifern Triefen Schleim


7ieben trieben es auf See drauf
They' ve been seven up


Je weiter, desto schlimm ! Je rosa, desto Absturz !


Idiot, Idiotäs (gr.) = Stümper, Laie, der gewöhnliche Soldat


Ich hätte Dich so gern berührt, mit meinem Lächeln


Manchmal wenn ich einsam bin, wünsche ich mir, daß Du kommst, um gemeinsam mit mir einsam zu sein.


Andere Körper sind meine ersehnte Heimat.


Ich bin der Sohn eines polnischen Kettenrauchers.


Ohne Glauben wären die Menschen blind, die sagen: "Ich glaube nur, was ich sehe!"


Ich glaube, nur was ich säe, das werde ich auch ernten.


hunderttausend hunde folgen deinem namen LEITHUND hinter dir die meute deine kämpfer brüllen deinen namen LEIDHUND über dir die meute hinter einem fremden namen


Ich spür' Deinen Schrei in der Nacht wache auf der Fernseher rauscht längst ist Dein Schrei verhallt


Wahnung leise rieselnd süßer Wahn beständig über meine Schultern bindend meiner Hände hinterrücks in zwingend weißes Leinen machend mich zum Kopfeswesen ganz


dein gesicht auf meinen lippen deine angst in meinen augen dein lächeln in meiner hand fremde liebe mein


schwarze hügel auf meiner stirn dunkles fieber in den augen tod auf den lippen kaum


falle ins bodenlose undenkbare falle gefangen in dieser falle in diesem falle endlos


schwarze meere triefen von innen beständig auf mein sein steter tropfen höhlt den stein


spindeldürr gelutschte farblos blasse süß dampfende achtlos vergessene lollistiele am kindesrand


(c) Jörn Bielewski

Trau Dich

Mach Dein Herz zu Deiner Geliebten.
Vermähle Dich mit Deiner Liebe.

Laß Deine Wut und Deinen Haß
die Trauzeugen sein.

Die Schuld soll Dir die Ringe reichen.
Und Deine Angst soll Blumen streuen.

Schicke Deine Gedanken auf die Hochzeitsreise.
Und SEI!

(c) Jörn Bielewski

Odysee

Durchsegel Deine Blicke schon.

Auf Wogen
Deiner Lust.

Durchstreife Deine Wälder schon.

Berauscht von
Deinem Atem.

Betrinke mich in Deinem Liliengarten.

Erleuchtet von
Der Morgenröte.

Verneige mich in Deinem Tempel erst.

Und Deine Gunst
Ergießt sich über mich.

(c) Jörn Bielewski

Bruehmte letzte Saetze ungeschriebener Buecher

Da liebten Sie sich innig und fuhren gen Italien.

(j)örn bielewski

Ei-Mär'

ich seh's ja nicht,
wie's springt,
hör immer nur:
"ich blute"
da ist es eigentlich zu spät.

nur ostern zeigst du mir dein ei
geschminkt mit grellen farben
erzählst vom
"leiden christi"
und der großen Fruchtbarkeit.

dann spür' ich,
wie es zieht
in meinen lenden:
"aus meinem ei entspringt's"
da ist es eigentlich zu spät.

(J)örn Bielewski

Zeitwärts

Ich saß am Fenster, daß es rauschte.
Draußen krebste die Sonne am blonden Wolkenband.

Asphalter schwebten durch die bleierne Luft.
Zirrhosen wuchsen über die Fensterbank.

Meine Hände spielten mit den Lettern der Zeitung.
Mein Kopf schlief.

Das lautlose Platzen einer Ährenhülse.
Ein brennender Busch.

Durst kroch mir den Gaumen hinauf.
Ich schluckte.

An den Wänden hing das Wort karg
und grinste mich an.

Meine Freundin war einkaufen.
Sie liebte den Schnee von gestern.

Ich log im Bett.
Ich langweilte mich.

Ich war noch gar nicht alt.
Aus mir konnte noch was werden.

Irgendwie mußte ich es schaffen,
mir die Zeitung totzuschlagen.

(c) Jörn Bielewski

Warum Herz?

Warum Herz?

Warum nicht Fuß, der ist weiter entfernt vom Kopf ?

Warum nicht Hand, auch die schlägt ?

Warum nicht Genital, auch das pocht ?

Ist sogar rot.

Warum sitzen die Gefühle dort ?

Auf ihrem Plüschsofa,

genau in meiner Mitte ?

Und blinzeln nur gelegentlich

aus meinen Fenstern,

wenn es regnet ?

(c) Jörn Bielewski

Erwach(s)en

Zu sitzen,
ohne zu denken,
daß man es täte;
auf einem imaginären Arsch,
den man sein eigen nennt
(obwohl man ihn nicht sehen kann),

seinen Nervenbahnen vertrauend,
die den Reiz der Situation vermitteln
an diese Stelle hinter den Augen,
die man ICH nennt.

So etwas zu tun,
weil man sich irgendwann einmal dazu entschloß,
unfähig, sich der Gründe bewußt zu sein,
verharrend, abwägend.

Dann aber, einer plötzlichen Eingebung folgend,
unmittelbar, einmalig, sich zu erheben
und zu gehen, ohne zu straucheln.

(c) Jörn Bielewski

Kleine Romanze



'Ich packe Dich! Ich werd' schon fertig mit Dir!'
- Sie sagte nichts...
und doch schien alles an ihr meinen Ausruf lächerlich zu machen.

'Du wirst schon sehen! Dann liegt uns die Welt zu Füßen!'
Ein Lichterschimmer erweckte plötzlich einen Schatten auf ihr, einen
Schatten, der mich glauben machte, sie grinse mir unverholen ins Gesicht.
Blanker Hohn schlug mir entgegen.

Ich packte sie fester, zog sie an mich.
- Sie wehrte sich nicht. Glühend blitzte sie mich an.

Das war wieder einer ihrer miesen Tricks.
'Wir wissen doch beide, wie das endet', schien sie zu flüstern.
Jeder Millimeter ihres blanken Körpers schien das zu sagen.

'Diesmal nicht! Nicht mit mir!'
Ich wehrte mich verzweifelt gegen die erregierende Macht,
die von ihr ausging, unmenschlich.

Ich holte tief Luft.
Immer noch lag sie regungslos in meinen Armen.
Irgendwie ging eine schleichende Kälte von ihr aus.
Diesmal würde sie tun, was ich von ihr verlangte.

Ich schmiegte sie an mich,
ließ sie mein fieberndes Herz spüren.
'Ich liebe sie', durchzuckte es mich.
Sie und keine andere.
Auch wenn sie mich so wenig versteht.
Doch mehr, als jede andere.

Ich umklammerte ihren Hals, spitzte meine Lippen.
Mein Atem flackerte.
- Sie schien nicht zu atmen.

'Auf diesen Augenblick, Liebste, habe ich so lange gewartet.'
Ich atmete nochmals tief ein.
Dann führte ich meine Lippen langsam an sie heran.
Als wir uns berührten, durchzuckte es mich erneut.

Sie schien nichts dergleichen zu verspüren.
Meine Erregung schien sie nicht zu bemerken.
Ich entbrannte in glühender Wollust zu ihr.
- Ihr schien das gleichgültig zu sein.

Langsam, ganz langsam und unendlich zart
begann ich ihr meinen heißen Atem einzuhauchen.
Und während der Hauch meines Körpers sie durchflutete,
schien sie zum ersten mal in dieser Nacht zum Leben zu erwachen.

Als meine Hände überaus vorsichtig und zärtlich
verspielt über ihren Körper glitten,
erklang plötzlich eine sanfte, zarte und
traumhaft schöne Melodie,
ganz leise.

Ich stand auf, zog sie hoch.
Noch immer umklammerte ich sie,
doch nun fügte sie sich willig in mein Liebesspiel.
Wir wogten unsere Körper langsam im Schimmer der betörenden Musik.
Noch immer hafteten meine Lippen an ihr.

Ich hatte sie eingefangen und ihr das entlockt, was sie geben konnte,
was der Sinn ihres Bestehens war.
Heiß und flatternd spürte ich ihren wallenden Atem
auf meinen Händen.
Bezaubernd klang die Musik.
Die Welt lag uns zu Füßen.
Mir und meinem Saxophon.


(c) Jörn Bielewski

Adam und Eva im Paradox

Wie könnte es gehen
und dabei doch stehen

zu bleiben
und fort

zu sein
im Hier

während Wege
sich trennen

beide
zu gehen

die Finger
gekreuzt

in ehrlichem
Meineid

gegen
sich selbst ?


Was wenn
das Wasser

stünde
schal und grau ?

Könnte es dann
die Blumen

nähren
am Ufer

die Fische streicheln
mit frischem Geist ?

Wo wäre der Wind,
wenn er sich verliebte,

der Mond,

wenn er verfiele,
in Melancholie ?


Und wo
wären wir heute,

hätten wir nicht
gekostet die süße Frucht,

vom Baum
der Erkenntnis ?


Sicher,
wir wären glücklich,

-wahrscheinlich-
vereint,

doch wüßten
wir es

kaum.

(c) Jörn Bielewski

traumatischer traum

"ich traum" - "ich nicht"

(c) Jörn Bielewski

Evolution

schweißende kindergesichter stürzen mir entgegen
heiß vor unschuld schlägt aus ihren achseln
mir süßer freudenduft ins gesicht

heiß vor unschuld brennen fremde einsichten
ihnen kalte tränenfurchen in ihr lachendes gesicht

heiß vor unschuld kühlt verlockende weltluft
beständig ihre freiheitskehle

heiß vor unschuld erstarrt ihr schrei
im kalten gesicht während

schweißende kindergesichter
ihren schuldkalten menschengesichtern
entgegenstürzen

(c) Jörn Bielewski

Schweinsblase

Das System heißt Dich, das System zu zerschlagen
Das System heißt das System, das System zu unterschlagen

Unterschlage das System
zerschlage
Das System zwängt
in die Kniekehlen hinein

Zwirn
faden in und
out side
Siede bis zum Dampfen

Ruh Dich ein wenig
an aus an aus
an meinem Rücken
aus an
aus der
Haut mich
jahr und grunar

Tag und Neid
erblassend
Schläge auf den nackten
kahlen Hinterkopf

Denk-vermögen-swirksam
19 Uhr und 8
Spinnenbeine
nein -
Deine

Mit den eigenen Waffen schlafen
ein zwei drei schlafen
Gib ruhT
einen Kuß
auf die Arschback
die silberne

nicht doch
nicht doch
aufgeben
was was was
Fragezeichen
(der Zeit)
er sie es
übrigen sich

Ich brinx nicht
übers pochende Schweineherz
die Glubsch augen blick
da fehlt doch Sinn

Nächste Szene

diese kotzt mich auf die eigenen Zehen
nach Jerusalem
Tutz weh
tuts ench amuns
immuns nimmuns
gib uns
Segen

Frau weh
au weia
Klasse 7b
nein ähh
8e auf meine Orte

im Hirn da
it's finster
Drin drink
einen schönen
weißen Muttermilch

Nein
geht nicht
kriegst Du
darfst Du
nicht

Alete sei Dank
hab Amen
Hebammen
Tod und
Geb uns uns're täglich Urt
Geb Urt
Abs Urd

Danke danke
danke
's reicht
Ewig währt am längsten:

Schweinsblase

(c) Jörn Bielewski

Auf der Gallerie

Wenn eines lächerlichen Anerkennungsdranges folgend, ein gequältes Lächeln sich aus seinen Lippen preßt und ein Wort dabei herausfällt, geradewegs zwischen seine Beine, auf denen er glaubt zu stehen: 'Liebe', dann wünschte er, er wäre in ehrlicher Gleichgültigkeit steingleicher Teil einer sterbenden Welt ohne Anfang.

Da dieses Wort aber widerhallt in den tränenleeren Augen, die gelernt haben blind zu sehen, dem Bedürfnis folgend, sich zu nähren unerkannt, fährt er fort in dem aussichtslosen Bemühen, sich als Opfer zu fühlen, einer weitverbreiteten Mode, die man Menschlichkeit nennt.

(c) Jörn Bielewski

Erste Ein-chat-zung

Wir wären uns wohl nie begegnet,
wahrscheinlich achtlos aneinander vorbeigegangen
eines verregneten Donnerstags
in irgendeiner belebten Einkaufsstraße
den Blick schnell wieder auf Dinge richtend,
deren Anblick den spontanen Wunsch auslöst,
sie zu besitzen.

Dich aber werde ich nicht besitzen wollen,
nicht einmal wenn die Sonne schiene,
als ob sie alles genauestens beobachten wollte
und damit die Tiefen unserer Herzen offenbarte.

So aber durchdringt einzig das Licht reiner Worte den Raum,
den wir für uns erschufen nichtsahnend,
ob das, was wir sähen dem süßen Duft einer Frühlingswiese entspräche,
in der wir versinken könnten,
libellengleich umschlungen vom Nektar der Unsterblichkeit,
oder aber der farblosen Fratze eines selbstgefälligen Hohlkörpers,
der uns anglotzt, aus dem schwarzen Spiegel des Nichts,
das unser Mittler wurde,
in jener ersten Nacht.

(c) Jörn Bielewski

Ich müßte denken

Gesetzt den Fall
Sie hätte gewollt
Woran wären wir gescheitert,
Letztendlich ?

An der Art
Der Umklammerung
Oder dass Ich
Hätte keine Antwort gewußt

Auf die Frage:
"Was denkst Du gerade ?"

(c) Jörn Bielewski

Sinnlos 2

Den Brief hab ich aufgegeben.
Das Sein hab ich gelassen.

Den Sinn bin ich los.
Den Tisch hab ich verrückt,

nicht wahr ?

Den Wahr hab ich nicht haben gewollt.

Und nichts war nutze.
Voll Lehr' hab ich daraus gezogen:

Ich kiff einfach auf!

(c) Jörn Bielewski

Sinnlos

Kennst Du diese Tage an denen alles sinnlos scheint?
Sinn ist so eine Art Pausenbrot nach einer Schulstunde,
in der Du Dich gefragt hast, warum Du all dieses Zeug
lernen mußt.

Ja klar, irgendwie versichert man Dir ständig, daß man
Das Gelernte irgendwann gebrauchen könne.
Du zweifelst - aber schließlich gibt es ja eine Schulpflicht.
Einzige Ausnahme: Krankheit.

Als ich mal vor Liebeskummer wieder nicht in der Lage war,
für eine Mathematik-Klausur zu lernen, habe ich kalt geduscht
und bin dann nur mit Unterhose bekleidet auf unseren Dachboden gestiegen,
habe das Fenster geöffnet und auf eine Lungenentzündung gehofft.

Lernen fürs Leben. Das nur am Rande.

Also gut. Du gehst zur Schule, um Dein Pausenbrot essen zu können.
Später dann arbeiten, um Freizeit zu haben.
Jetzt schon an Morgen denken. In Rente gehen. Das macht Sinn.
Und was kommt danach?

Niemand bringt uns bei, wie man ein vernünftiger Rentner wird.
Aber erstmal müssen wir ja auch das Leben überdauern.
Dumm ist nur, daß das Pausenbrot im Alter eher zum Abschiedsbrei wird.

Ich glaub, ich bleib einfach sitzen. Dann bin ich wenigstens den Sinn los.

(c) Jörn Bielewski

Ver lieber nicht !

Hey, trau Rick nicht !

Liebe nur Mich ael.

Ver let ze music play.

Ver laß uns Freunde bleiben!


(c) Jörn Bielewski